Er wurde das Familienoberhaupt der NPRC genannt.

Sehr geschätzt von sowohl Kollegen als Mitgliedern der Genossenschaft. Fröhlich, gesellig, hilfsbereit, immer gut gelaunt und manchmal auch ein bisschen laut. Kurz gesagt, nicht zu übersehen. Andreas Stade füllt einen Raum, sobald er ihn betrat, und das lag nicht nur an seiner Statur, die man getrost als imposant bezeichnen kann.

Er starb am Dienstag, den 29. Juni, im Alter von nur 57 Jahren.

„Für mich persönlich ist ein Stück meines Herzens herausgerissen worden“, sagt Kollege Mario Lauwers, der 36 Jahre lang mit Andreas zusammengearbeitet hat. „Und für NPRC: 36 Jahre Erfahrung sind weg. Er war so gut darin, die Kunden an sich zu binden, das war unglaublich.“

„Es ist ein großer Verlust“, sagt Kollege Hartmut Hofmann, der 27 Jahre mit Andreas im Mannheimer Büro den Arbeitsplatz geteilt hat. „Er hatte überall seine Finger im Spiel. Wir müssen ein großes Loch in der Firma füllen. Er war wirklich eine Institution. Er wird vermisst werden.“

Ein Busunfall wurde Andreas zum Verhängnis, als er mit seinem Fahrrad zur Arbeit fuhr. Er hatte in letzter Zeit viel von zu Hause aus gearbeitet, aus Angst vor Corona. Und in den letzten Jahren ist er immer mit dem Rad zur Arbeit gefahren, wenn es das Wetter zuließ, was eigentlich jeden Tag der Fall war. Andreas hatte mit dem Fahrradfahren vor drei Jahre begonnen, um nach einer Zeit mit Herzproblemen wieder in Form zu kommen. Seitdem ist er 7500 Kilometer geradelt.

Dass ausgerechnet eine so gesunde Fahrradfahrt ihn umbringen sollte, nachdem Corona unbeschadet an ihm vorbei gegangen war und er endlich wieder zu seinen Kollegen ins Büro fahren konnte, dafür wurde das Wort „bitter“ erfunden.

Kapitän Wim Sakko, der 36 Jahre lang mit Andreas gearbeitet hat, findet es herzzerreißend. „Er putzt sich morgens noch die Zähne, er steigt auf sein Fahrrad, er winkt seiner Frau zu, verabschiedet sich mit einem Lächeln, wie er es immer tat, und ein paar hundert Meter weiter ist das Leben vorbei.“

Andreas Stade wurde 1964 in Mannheim geboren. Sein Vater, ein Lehrer, war streng, wie viele Väter in dieser Zeit. Mit 21 Jahren begann er im Büro von NPRC, das er nie wieder verlassen sollte.

„Er hatte ein großes Herz“, sagt Hartmut. „Wenn es etwas gab, konnte man immer zu ihm kommen. Er hatte immer ein offenes Ohr. Er war immer für die Mitglieder da.“

Wim kann dies bestätigen. „Er war sehr engagiert für die Mitglieder, er hatte immer ein offenes Ohr für sie. Er engagierte sich auch sozial für die Mitglieder. Das ist typisch für das ganze Büro, aber besonders für Andreas. Stimmt etwas nicht?“, hat er immer gefragt. ‚Mit deiner Familie, mit deiner Frau, deinen Kindern?‘ Er hat überall geholfen. Als meine Tochter entbinden musste, arrangierte er kurzerhand ein Krankenhaus für uns.“

Andreas Stade wurde 1964 in Mannheim geboren. Sein Vater, ein Lehrer, war streng, wie viele Väter in dieser Zeit. Mit 21 Jahren begann er im Büro von NPRC, das er nie wieder verlassen sollte.

Auch Mario kennt solche Beispiele. „Als bei einem Schiffsführer in Mannheim der Fernseher kaputt war, hat er sofort einen Kollegen geschickt, der gesagt hat: ‚Komm, wir gehen zum Media Markt‘. Es wurde sofort geklärt. Er war auch so.“

Andreas hat vor genau 25 Jahren Silvia, eine Witwe mit zwei Söhnen, Thorsten und Patrick, geheiratet. Mario: „‚Ich habe alles in einem Paket gekauft‘, sagte er immer. Ich habe es geliebt, ihn über seine Frau und seine Söhne sprechen zu hören.“

Wim spricht von einem großen Verlust für NPRC. „Die Genossenschaft ist wie eine Familie. Natürlich geht es auch ums Geschäft, aber aus Geschäft wird Freundschaft, wenn man sich 36 Jahre lang kennt. Für mich ist es wie der Verlust eines Familienmitglieds. So tief geht das.“

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